Das alte Kiew - auch 'Mutter der russischen Städte' genannt.
Die Nord-Süd-Achse und zugleich die Hauptader bildet die verkehrsreiche Straße vul. Volodymyrs'ka.
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Podil ist mit der Oberen Stadt auch durch eine Standseilbahn verbunden, mit welcher Sie direkt das Kloster St. Michael erreichen.
Am Dnepr-Ufer gelegen, stellt Podil das Handelszentrum Kiews dar. Er ist der nördlichste Stadtteil. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es der einzige Stadtteil in dem Juden wohnen durften. Wenn Sie mit der Metro zur Station Kontraktova plosca fahren, befinden Sie sich bereits im Zentrum von Podil. Hier finden Sie in unmittelbarer Nähe:
Das Monument 'Mutter Heimat' ist der Mittelpunkt der Gedenkstätte für den Vaterländischen Krieg 1941-45 und ist 68 m hoch und steht auf einem 40 m hohen Sockel.
(Die Freiheitsstatue in New York ist 35 m hoch und steht auf einem 65 m hohen Sockel)
Die Metro-Station Majdan Nezaleznosti ist der Treffpunkt für junge Leute und auch ein guter Orientierungspunkt für Fremde.
Der Chrescatyk war noch bis in das 18. Jahrhundert ein grünes Tal und beliebtes Jagdgebiet der Kiewer. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus dem einsamen Tal ein urbaner Stadtteil. Um 1880 waren die Häuser bereits dreistöckig und Geschäfte und Banken entstanden. Der Chrescatyk hatte sich von einem Pfad zur wichtigsten Straße Kiews entwickelt. 1891 fuhr hier die erste Pferdestraßenbahn, ein Jahr später bereits die erste Elektrische. 1934, nachdem die Straße eine Asphaltdecke bekommen hatte, lösten die Trolleybusse die Straßenbahn ab. Heute bildet der Chrescatyk mit dem Majdan Nezaleznosti (Platz der Unabhängigkeit) im Mittelpunkt, das Zentrum des Kiewer Lebens. Eine wichtige Rolle spielen die Unterführungen, wo oft Straßenhändler vom Brieflos über Musik-Cassetten oder Theaterkarten bis hin zur einzelnen Zigarette Waren aller Art feil bieten. Straßenmusikanten verdienen hier ihr kärgliches Brot. Das Spektrum ist groß und reicht von einzelnen Frauen welche russische Lieder singen bis hin zu ganzen Bands mit Schlagzeug und Keyboard.
Die Bahnsteige am Bahnhof in Kiew wirken eher schlicht und haben auch schon aufgrund der Modernisierung ein westliches Erscheinungsbild. Eine Überraschung ist jedoch die alte mit Fresken geschmückte Schalterhalle.
Verlassen Sie den Bahnhof über die regulären Ausgänge der Plattformen, erwartet Sie schon ein Spalier von Taxifahrern welche ihre Dienste unaufdringlich anbieten.
Einige Meter weiter, am Straßenrand, warten meist Frauen welche ein Quartier anbieten. Angesichts der horenden Preise der etablierten Hotels, ist es durchaus eine Überlegung wert, in der Ukraine ein solches kostengünstiges Angebot anzunehmen.
In Kiew hatte ich ein Privatquartier bezogen. Zimmer, Küche, Bad, WC, Vorzimmer - für weniger als € 40.-. Die Wohnung hatte Hoflage und lag direkt im Zentrum.

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Der südlichste Stadtteil. Hier befindet sich neben dem Opernhaus, der Universität und einer Reihe von Museen auch der Bahnhof (Metro-Station 'Voksal'na'). Wie überall in Osteuropa ist auch er sehenswert. Anders als in Westeuropa wird der Bahnhof nachts nicht geschlossen.
Der Grund liegt darin, dass es in der Ukraine nicht ungewöhnlich ist, eine Nacht auf dem Bahnhof zu verbringen. Da man in der Regel weite Strecken fährt, oft die Anschlüsse nicht funktionieren oder für einen bestimmten Zug die Tickets ausverkauft sind, wurden auf allen größeren Bahnhöfen sogenannte 'kimnata materi ta dytyny' (Zimmer für Mutter und Kind) eingerichtet.
Diese soziale Einrichtung steht heute, mehr als früher, jedem Reisenden als Service-Angebot zur Verfügung. Sie bietet für einige Stunden Ruhe, die Möglichkeit das Gepäck abzustellen und manchmal sogar zu duschen.
Gastronomisch bietet Kiew nicht allzu viel Auswahl. Vor allem tagsüber, für den kleinen Hunger oder Durst zwischendurch findet sich nur wenig.
Neben den Fastfood-Lokalen welche oft mehr als nur Hotdogs anbieten, wie etwa Sandwiches, Salate, Kaffee und Kuchen, entstehen nur langsam Lokale welche am ehesten als 'Bistro' bezeichnet werden können.
Sie bieten unterschiedlichstes Flair, sind nach westlichem Vorbild gestaltet und werden fast ausschließlich von jungen Menschen unter 30 Jahren besucht.
Ist man tagsüber noch billig über die Runden gekommen, so wird es abends wesentlich teurer. Ein Besuch in einem der wenigen aber liebevoll und schön gestalteten Restaurants kostet Sie pro Person etwa € 25.- bis € 30.-.